SwissSkills Championships 2020

22.09.2020

Lewin Konstrukteur 4. Lehrjahr – Mein Weg zum Finale.

 

Vorbereitung

Meine Teilnahme an den SwissSkills war relativ spontan. Die Schindler Berufsbildung fragte unsere Oberstiften, sowie unser ganzes Lehrjahr, ob wir gerne an den SwissSkills 2020 / WorldSkills 2021 teilnehmen wollen.

Zuerst war ich recht skeptisch, habe mich aber nach weiteren Überlegungen dazu entschlossen teilzunehmen.

Begonnen hat alles mit der Qualifikationsaufgabe. Wir mussten eine Baugruppe aus vorgegebenen und eigens erstellten Werkstücken im CAD zusammensetzen und Zeichnungen erstellen. Ein weiterer Task war es, den Ablauf der Baugruppe mit einer Animation zu simulieren. Gerade die Simulation stellte sich als grosse Herausforderung dar, da wir hier bei Schindler keine bis wenig Erfahrung mit solchen Animationen hatten. Nach viel Internetrecherche konnte ich die Aufgabe endlich abschliessen und einsenden.

Kurz darauf kam eine Einladung für die Vorausscheidung in Oerlikon. Diese wurde aufgrund der damaligen Covid-19 Situation von Anfang Mai auf Juni verschoben.

Nach einem herzlichen Empfang und der Vorstellung des Expertenteams, begannen wir auch schon mit den Aufgaben. Es gab eine Art Vorstellungsgespräch, einen Persönlichkeitstest und einen praktischen Task im CAD zu erledigen. Ebenfalls mussten wir unsere zuvor eingesandte Aufgabe vor dem Expertenteam präsentieren. Sämtliche Aufgaben wurden alle mit Punkten bewertet.

Nach einigen Tagen Funkstille erhielt ich dann einen Brief vom Berufsverband Swissmem, welcher die SwissSkills für Konstrukteure organisierte. "Herzlichen Glückwunsch…" Ich qualifizierte mich schlussendlich am Finale mit einem Gesamtranking von Platz 8. Die besten 12 Konstrukteure durften ans Finale nach Crissier, Lausanne.

Dienstag 11. September, Start des Finals

Ich habe mich nun während einiger Zeit auf diesen Tag vorbereitet. Internetrecherche, praktischen Übungen und Repetitionen habe ich in der letzten Woche vor dem Final durchgeführt.

Doch dann wurde es ernst. Frühmorgens ging es los. Ich musste mich um 09.30 Uhr in unserem Hotel in Lausanne einfinden.

Nach der offiziellen Begrüssung und der Einrichtung unserer Arbeitsplätze im Campus der Bobst Mex SA wurde auch schon mit der ersten Aufgabe begonnen. Wir mussten dann an jedem der vier Tage eine bestimmte Aufgabe lösen.

Abgesehen von Freitag, gingen wir am Ende jedes Tages sehr gepflegt Abendessen und konnten so die Zeit in Lausanne noch geniessen.

Am Freitag mussten wir den ganzen Morgen durcharbeiten, damit die Siegerehrung am Nachmittag stattfinden konnte.

Im Nachhinein würde ich mich allerding noch besser vorbereiten, da ich so einige Tasks aufgrund von fehlendem Wissen oder Software basierten Problemen nicht erledigen konnte. Leider konnte ich somit nicht mit den anderen Finalisten mithalten und einen Podestplatz erklimmen.

Fazit

Die Teilnahme hat mir extrem Spass gemacht. Es ist ein Erlebnis und eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Ich konnte neue Bekanntschaften schliessen, und durch die ganze Vorbereitung habe ich sehr viel Neues und Spannendes gelernt.

Wir sind gerne für dich da.