Route2China - ICT Wochen in Shanghai

12.12.2019

Für Lernende Informatiker/innen und Elektroniker/innen EFZ in den Kantonen Zürich, Luzern, Schaffhausen und Zug besteht jedes Jahr die Möglichkeit, sich für das Projekt Route2China zu qualifizieren. Das Talentförderungsprogramm ermöglicht den Lernenden einen unvergesslichen Einblick in die IT-Welt von China.

Lorin Bucher, Lernender Elektroniker im 4. Lehrjahr bei Schindler, durfte diesen Herbst drei Wochen in Shanghai verbringen. Dort arbeitete er in einem Team mit anderen Schweizer Lernenden zusammen an einem Projekt für eine lokale Firma.

Im Voraus konnte Lorin aus 13 verschiedenen Projekten auswählen. Sein Projekt, beschäftigte sich mit einem Entwicklerboard. Die Aufgabe war es zusammen mit 4 anderen Lernenden ein Beispielprodukt herzustellen, um späteren Usern des Entwicklerboards eine Vorlage zu geben.

Da das Board für Schüler und Anfänger im Bereich Informatik und Elektronik gedacht ist, fiel es den Lernenden dank ihrer Erfahrung leicht, das Projekt umzusetzen. Das Ergebnis ist deshalb umso cooler geworden: Ein kleines Fahrzeug, welches selbständig Hindernissen ausweicht. Zusätzlich ist es möglich das Fahrzeug über das Internet zu steuern.

In der Freizeit gab es für die Lernenden gemeinsame Events wie zum Beispiel ein «Tea tasting» oder ein Besuch in Water Town «Zhujiajiao» (eine traditionelle Chinesische Stadt, ähnlich wie Venedig). Zum Programm gehörte zudem ein kleiner Chinesisch Kurs, der nötig war um das Visum zu bekommen.

Die Jugendlichen durften die Stadt aber auch auf eigene Faust erkunden. Dies war gar nicht so einfach, da viele Chinesen kein Englisch sprechen. Man habe sich jeweils mit Händen und Füssen verständigt, funktioniert hat es aber immer.

Durch das Projekt Route2China ist Lorin persönlich sehr gewachsen, zumal er das erste Mal geflogen ist und auf sich alleine gestellt war. Auch hat es seinen Horizont erweitert, eine andere Kultur kennenzulernen und sich in einem fremden Land zurechtzufinden.

Abschliessend sagt Lorin «Es war eine sehr spannende und wertvolle Zeit und ich würde das Projekt auf jeden Fall weiterempfehlen».

Text: Lea Kramer, Mediamatikerin im 2. Lehrjahr.

 

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