Ein Rückblick 2019

20.12.2019

Am Ende des Jahres 2019 können wir zu Recht von uns behaupten: «Wir sind attraktiv, aktuell und bieten eine lernförderliche und sichere Lernumgebung.» Den Beweis dafür liefern viele Aktivitäten, Projekte, Investitionen und gute Prüfungserfolge. Wir wollen auf dieses spannende Jahr einmal zurückblicken.

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Die Wirtschaft verändert sich in hohem Tempo und dies bekommt auch die Industrie mit neuen Fertigungsverfahren, getrieben von der Industrie 4.0, zu spüren. Damit ist es eine der grossen und spannenden Herausforderungen der Berufsbildung sich laufend an neue Anforderungen der Berufswelt anzupassen, um marktgerechte Fachleute zu entwickeln.

Für eine aktuelle mechanische Ausbildung und Produktion braucht es moderne computergesteuerte Maschinen. Deshalb investierten wir in eine zusätzliche CNC-Fräsmaschine. Davon profitieren nicht nur unsere Polymechaniker Lernende, sondern auch die Praktikanten der ETH und Hochschule Luzern während ihres mehrwöchigen Praktikums. Die neuen CNC Fräs- und Drehmaschinen wurden zugleich für die Zusammenarbeit zwischen ETH-Studenten und Schindler Lernenden im Projekt «Swissloop» eingesetzt. Der 252 km/h schnelle Pod belegte einen erfolgreichen 2. Platz.

Swissloop bei der Schindler Berufsbildung

Aber auch gesellschaftliche Themen standen im letzten Jahr im Vordergrund. So entwickelten wir für anerkannte und vorläufig aufgenommene Flüchtlinge eine Integrationsvorlehre und freuen uns nun bereits drei interessierte und motivierte Lernende aus Afghanistan und Syrien als Mechaniker und Aufzugsmonteure mit Erfolg auszubilden.

Zudem führten wir erstmals einen Schindler Girls Schnuppertag durch. Hier standen nun Mädchen an technischen Geräten wie Schweissanalagen, an welche sonst nur die männlichen Kollegen vorpreschten.

Als internationales Unternehmen ist Mobilität für uns ein wichtiger Ansatz um die Attraktivität der Berufsbildung zu fördern, d.h. Lernende eine Auslanderfahrung zu ermöglichen. Als Vorreiter durfte Ivan Zimmermann (Elektroniker im 4. Lehrjahr), für vier Monate zu Schindler USA in die Ausbildung gehen. Die guten Erfahrungen aller Beteiligten und natürlich vor allem von Ivan, motivieren uns diese Möglichkeit in Zukunft auch anderen Lernenden zu bieten.

Um an ein tolles Jahr anzuknüpfen ist es auch im kommenden Jahr unser Anliegen, die stete Weiterentwicklung und Attraktivität der Berufsbildung zu fördern, ohne dabei die bewährte Kontinuität der Lehre zu verlassen.

Bruno Wicki, Leiter Schindler Berufsbildung