Ausserordentliche Abschreibung auf Hyundai-Beteiligung belastet Konzerngewinn 2013 von Schindler

19.06.2013

Schindler Holding AG (Schindler) ist mit einer Beteiligung von bisher 35% der zweitgrösste Aktionär von Hyundai Elevator Co. Ltd., Südkorea (Hyundai). Am 4. Juni 2013 lancierte Hyundai eine Kapitalerhöhung in der Höhe von KRW 97.0 Mrd. (ca. CHF 82.4 Mio.) unter Ausschluss der Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre und mit einem Abschlag von 25%. Schindler hatte die Kapitalerhöhung gerichtlich angefochten, weil u.a. Hyundai den Verwendungszweck der aufgenommenen Mittel ungenügend offenlegte und überdies den Minderheitsaktionären keine Bezugsrechte gewährte. Schindlers Klage auf provisorische Suspendierung der Kapitalerhöhung (preliminary injunction) wurde abgewiesen und die Aktienzeichnung fand am 5. Juni 2013 statt. Da Schindler davon ausgeht, dass die Mittel zur Finanzierung der Kontrolle über die verlustschreibende Hyundai Merchant Marine Ltd. verwendet werden, hat sie an der Kapitalerhöhung nicht teilgenommen. Die Beteiligung von Schindler an Hyundai beträgt neu 30.89%.

Der Börsenkurs von Hyundai hat mit einem weiteren starken Rückgang auf die Kapitalerhöhung reagiert. Aufgrund der andauernd negativen Kursentwicklung seit dem 31. Dezember 2012, muss Schindler nun in Anwendung der IFRS Rechnungslegungsgrundsätze eine Abschreibung (Impairment) von CHF 155 Mio. auf ihrer Beteiligung an Hyundai vornehmen. Die Abschreibung belastet im 2. Quartal das Finanzergebnis und schmälert somit den Konzerngewinn 2013 um diesen Betrag.

Anhang unten: die am 30. Mai 2013 in Korea versandte Medienmitteilung betreffend Ablehnung der Kapitalerhöhung.

2013/06 Vollständig Medienmitteilung (Englisch)
Schindler rejects Hyundai Elevator’s proposed capital increase
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