03.10.2016

Fernwärme

Seit Anfang September deckt Schindler den Heizbedarf am Campus in Ebikon ausschliesslich mit aus der Abfallverbrennung entstandener Fernwärme. Ab 2017 soll zusätzlich auch sämtlicher Strom aus CO2-neutraler Produktion bezogen werden.

Fernwärme – Schindlers nächster Schritt
In der Wärmeübergabestation (auch «Wärmetauscher» genannt) wird dem Wasser die Wärme entzogen und an das Schindler-interne Heizungsnetz übergeben.

Auch Müll lässt sich nutzen. Seit dem 31.August 2016 setzt Schindler Abwärme aus der Abfallverbrennung ein, um sämtliche Gebäulichkeiten im Campus Ebikon zu heizen und das Warmwasser für die rund 1800 Mitarbeiter aufzubereiten. Erzeugt wird die Abwärme bei der Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen. Diese heizt damit Wasser auf, welches anschliessend über ein gut isoliertes Leitungsnetz zu Schindler transportiert wird. Dort angekommen wird dem Wasser in der Wärmeübergabestation die Wärme entzogen und an das Heizungsnetz zur Nutzung überführt. Das abgekühlte Wasser fliesst zur Renergia zurück und wird dort erneut aufgeheizt.

Die Wärmeversorgung mittels Fernwärme löst beim Campus Ebikon die bisherige Erdgasheizung ab. Letztere wird in den nächsten Monaten zurückgebaut. Mit der neuen umweltschonenden Lösung setzt Schindler sein Engagement für das Thema Nachhaltigkeit fort. So konnte der Wasserverbrauch im Campus Ebikon in den letzten Jahren durch diverse Massnahmen bereits um über 80 Prozent reduziert werden. Als nächsten Schritt wird Schindler für den Campus Ebikon ab 2017 ausschliesslich Strom aus Schweizer Wasserkraft und dadurch nachhaltigen Ressourcen beziehen. Somit wird der Campus Ebikon ab dem nächsten Jahr CO2-neutral.