20.10.2014

"Die Sicherheit muss ein stetiges Thema sein"

Die Sicherheit ist eines der Kernthemen des Verbands Schweizerischer Aufzugsunternehmen. Am Safety Day vom 15. und 16. Oktober 2014 in Luzern wurden 300 Mitarbeitende der Mitgliedsfirmen bezüglich Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld sensibilisiert.

"Die Sicherheit muss ein stetiges Thema sein"

Der Verband Schweizerischer Aufzugsunternehmen (VSA) engagiert sich für die Sicherheit seiner Beförderungsanlagen ebenso wie für die Sicherheit seiner Mitarbeitenden. Um dieses Bekenntnis zu belegen, hat der VSA in Zusammenarbeit mit den Partnern Suva, BfU, SanArena und Arsana GmbH erstmals einen Safety Day organisiert. Dieser Fortbildungstag brachte 300 Mitarbeitende der Verbandsmitglieder bezüglich Sicherheit auf den neusten Stand.

Jedes Jahr ereignen sich in der Schweiz 180 000 Unfälle am Arbeitsplatz. Dazu kommen 1 Million Nichtbetriebsunfälle. «Jeder dieser Unfälle ist nicht nur mit Kosten und wirtschaftlichen Ausfällen verbunden, sondern auch mit persönlichen Schicksalen und viel Leid, für die Betroffenen und für deren Familien», erklärte Verbandspräsident Rainer Roten in seiner Eröffnungsrede vor den Kursteilnehmern.

Er rief die Mitarbeitenden der Aufzugsindustrie dazu auf, Verantwortung für sich und ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen zu übernehmen. «Achten sie aufeinander und unterstützen sie insbesondere Lernende, die noch nicht auf viel Erfahrung zählen können.» Roten rief zum intensiven Austausch am Arbeitsplatz über Sicherheitsfragen auf. «Sicherheit muss für jedes Team ein ständiges Thema sein.»

Mit dem Safety Day leistet der VSA einen aktiven Beitrag zu dieser Diskussion sowie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Kursabsolventen. An fünf Posten gewannen die Teilnehmenden wertvolle Informationen und Einsichten zu Sicherheits- und Gesundheitsfragen. «Das sichere Haus» befasste sich mit Unfällen in der Küche und im Badezimmer. Die «Prävention von Stolper- und Sturzunfällen» lautete ein weiteres Ziel. Ein Posten vermittelte Kenntnisse über den gefährlichen Baustoff Asbest, an einem weiteren konnten Erste-Hilfe-Massnahmen eingeübt werden. «Fit am Steuer» und «Mental fit im Job» waren ebenfalls Gegenstand des Safety Days.

"Die Sicherheit muss ein stetiges Thema sein"

Die Themenfelder beschränkten sich bewusst nicht auf die Arbeitswelt. «Die Mehrheit der Unfälle passiert zu Hause, in der Freizeit und im Strassenverkehr mit den gleichen dramatischen Folgen, wie sie Unfälle am Arbeitsplatz zeitigen. Deshalb haben wir den Fokus auf den privaten Bereich ausgeweitet», erklärt VSA-Geschäftsführerin Silvia Glaus. Sie freut sich darüber, dass die Verbandsmitglieder interessierte Mitarbeitende während der Arbeitszeit die Gelegenheit geboten hat, am Safety Day teilzunehmen. Das belege, dass diese Unternehmen der Sicherheit einen hohen Stellenwert einräumten, hält sie fest. «Davon profitieren am Ende auch die Kunden», ist sie überzeugt.

Über den VSA

Der Verband Schweizerischer Aufzugsunternehmen setzt sich für die Förderung angemessener Sicherheitsvorschriften und Normen bei der Konstruktion, Montage und Wartung von Aufzugs- und verwandten Anlagen ein. Weiter engagiert sich der VSA für die Förderung der Qualität und der technischen Entwicklung von neuen und bestehenden Anlagen und deren Komponenten.

Auch die Förderung der Qualität von Dienstleistungen im Wartungs-, Reparatur- und Modernisierungsbereich gehört zu den Verbandszielen. Für Planer, Architekten, Bauherren, Eigentümer und Benutzer von Aufzugsanlagen stellt der VSA Informationen bereit. Verbandsmitglieder sind in der Schweiz niedergelassene Unternehmen mit mindestens 15 Mitarbeitenden, die in Produktion, Montage und Unterhalt von Aufzügen, Fahrtreppen und verwandten Anlagen tätig sind.

www.aufzuege.ch

Für weitere Informationen kontaktieren Sie

VSA Geschäftsstelle
Silvia Glaus
Postfach 21
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Telefon +041 360 87 77
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