Solar Impulse 2: Mit Schindler Know-how um die Welt

26.07.2016

Revolutionäres Solarflugzeug erfolgreich in Abu Dhabi gelandet | Solar Impulse II: Mit Schindler Know-how um die Welt

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Mag. Michael Uher
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Heute um 04:05 Uhr Uhr Ortszeit ist die Solar Impulse nach ihrer revolutionären Weltumrundung am Ausgangspunkt Abu Dhabi gelandet. Das ausschließlich durch Solarenergie betriebene Flugzeug war seit März 2015 unterwegs und zeigte unter anderem durch die Unterstützung und das Know-how von Schindler, dass saubere und nachhaltige Mobilität kein Zukunftstraum bleiben muss.

Das visionäre Projekt der weltbekannten Abenteurer und Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg startete am 9. März 2015. Nach Jahren intensiver Planung und wissenschaftlichem Austausch mit Partnern wie Aufzugsspezialist Schindler, ging es von Abu Dhabi aus zunächst gen Osten nach Asien. Die fünf Tage und Nächte andauernde Überquerung des Pazifiks galt als „Königsetappe“ der gesamten Reise: Über die Teilstrecke von Japan nach Hawaii hält sie den Rekord für den längsten Soloflug und die größte zurückgelegte Distanz eines Solarflugzeugs.

Nach einer Winterpause auf Hawaii führte die Route weiter über die amerikanische Westküste bis hin nach Europa und zur vorletzten Etappe nach Kairo. Nun ist das bemannte Flugzeug wieder in Abu Dhabi gelandet.

„Wir gratulieren dem gesamten Team von Solar Impulse und sind sehr stolz darauf, an der Entwicklung und der erfolgreichen Umsetzung dieses revolutionären Projekts beteiligt gewesen zu sein. Sowohl Solar Impulse als auch die Schindler Gruppe konnten vom Innovationsgeist und dem technologischen Know-how-Transfer profitieren. Unser gemeinsames Bestreben war es – und wird es auch in Zukunft weiterhin sein –, mit Hilfe alternativer Energiequellen den Einsatz von fossilen Brennstoffen im Bereich Mobilität zu reduzieren und schließlich ganz zu vermeiden“, freut sich DI (FH) Peter Schnieper, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH, über die gelungene Zusammenarbeit.

Im Zuge der Partnerschaft und im gemeinsamen wissenschaftlichen Austausch mit einem Team der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Lausanne wurden zahlreiche neue Erkenntnisse gewonnen: Beispielsweise verfügen alle aktuellen Aufzugsanlagen über effizient geregelte Antriebe und LED-Lampen. Überdies sorgen gewichtsreduzierte Seile und leichte Kunststofftragemittel künftig für eine Einsparung von Energiekosten. Solar Impulse profitierte insofern, dass Schindler-Ingenieure seit vielen Jahren stark in das Team von Solar Impulse integriert sind. Zusammen konnten im Zuge der intensiven Zusammenarbeit Materialien und Bautechniken optimiert werden, außerdem wurde durch das Know-how von Schindler auch die Elektronik des Flugzeuges noch effizienter gestaltet.

Der Startschuss für energieeffiziente urbane Mobilität
Entwicklungen wie die Optimierung von Leichtbaukomponenten sind nur eine von vielen wegweisenden Innovationen der Schindler Gruppe, die auf der Zusammenarbeit mit Solar Impulse basieren. Um urbane Mobilität noch effizienter gestalten zu können, ist es nötig, den Aufzug nicht mehr als geschlossenes System zu betrachten. Daher geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter und schafft mit der Technologie-Erweiterung „myPORT“ den Sprung vom Aufzugshersteller zum Bewegungs- und Transportspezialisten:

„Die Erkenntnisse aus dem ganzheitlichen Energiemanagement im Fall von Solar Impulse bringen uns deutlich vorwärts. Transportmanagement betrifft nicht nur die Beförderung von Menschen in Aufzügen, sondern es wird der gesamte Verkehrsfluss vom Betreten eines Gebäudes bis zum Eintreffen am gewünschten Ziel berücksichtigt – wie mit der innovativen Weiterentwicklung von PORT zu myPORT. Dabei steht – wie auch bei Solar Impulse – die intelligente Verarbeitung enormer Datenmengen im Vordergrund. Die vorhandenen Informationen sind dabei aber nicht mehr nur über die Aufzugsanlage abrufbar. Sie stehen unseren Kunden, Servicetechniker sowie den Experten in der Schindler-Zentrale über eine Vielzahl an technischen Geräten zur Verfügung – damit garantieren wir einen Nutzen für alle, und das in Echtzeit. Es geht um Effizienz, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Ressourcenoptimierung. Innovationen in diesen Bereichen sind heute eigentlich nur mehr innerhalb eines Netzwerks in Form von wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Austausch erreichbar, wie es bei Solar Impulse der Fall war“, so Peter Schnieper abschließend.