26.04.2016

Neue Aufzugsrichtlinie schafft mehr Transparenz

Veränderte Anforderungen beim Inverkehrbringen von Aufzügen / Schindler nutzt QR-Codes zur Rückverfolgung von Sicherheitsbauteilen

Die neue Aufzugsrichtlinie fordert eine Kennzeichnung der Produkte, anhand der Hersteller des betreffenden Bauteils ermittelt werden kann.

Berlin – Seit dem 20. April 2016 dürfen im europäischen Wirtschaftsraum nur noch Aufzüge in Verkehr gebracht werden, die der neuen europäischen Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU entsprechen. Damit wird die Aufzugsrichtlinie 95/16/EG abgelöst, die in der Vergangenheit bereits mehrfach geändert wurde. Die wichtigste Änderung der aktuellen Neufassung betrifft die Rückverfolgung von Sicherheitsbauteilen. So fordert die Aufzugsrichtlinie 2014/33/EU eine Kennzeichnung, anhand derer der Hersteller, Importeur bzw. Händler des betreffenden Bauteils ermittelt werden kann. Dadurch soll es den Behörden bei der Marktüberwachung erleichtert werden, nichtkonforme, d.h. unsichere Sicherheitsbauteile zu identifizieren und so die Produktsicherheit bei Aufzügen weiter zu stärken.

Mit diesem Label sind Sicherheitsbauteile bei Schindler jederzeit rückverfolgbar.

Rückverfolgung durch QR-Code
Schindler setzt die Anforderungen der Aufzugsrichtlinie nicht nur vorschriftsgemäß um, sondern versieht alle Sicherheitsteile mit QR-Codes, die eine lückenlose Rückverfolgung der Bauteile ermöglichen. Durch dieses elektronische Tracking-Verfahren kann der Weg jedes Sicherheitsbauteils vorwärts und rückwärts nachverfolgt werden. Das geht über die Anforderungen des Gesetzgebers hinaus, der zur Rückverfolgbarkeit den Herstellernamen, die Handelsmarke und die Postanschrift auf dem Sicherheitsbauteil vorsieht. Außerdem müssen Rückschlüsse auf Typen-, Chargen- oder Seriennummern möglich sein. „Durch die Kennzeichnung mit den QR-Codes wissen wir jederzeit immer genau, welche Sicherheitsbauteile in unseren Anlagen verbaut sind“, sagt Cordula Jourdan, Direktor Technik und Qualität bei Schindler Deutschland. „Dies gilt genau so bei Modernisierungen und Reparaturen. Sobald ein Sicherheitsbauteil getauscht wird, erfassen wir es mit dem QR-Code.“

Mit zusätzlichen Sicherheitschecks geht Schindler über die gesetzlich vorgeschriebenen Standards hinaus.

Mehr Sicherheit als Standard
Nicht nur bei der neuen Aufzugsrichtlinie sind die Qualitäts- und Sicherheitsstandards von Schindler höher als die gesetzlichen Regelungen und sorgen für einen ökologisch wie ökonomisch sinnvollen Aufzugsbetrieb. Auch bei der Wartung hat Schindler eine Methode entwickelt, die umfangreiche Wartungsbesuche mit ergänzenden Inspektionen kombiniert und über die Anforderungen der europäischen Wartungsnorm EN 13015 hinausgeht. Dank eines flächendeckenden Servicenetzes und Einsatzbereitschaft rund um die Uhr bietet Schindler eine vertraglich zugesicherte Aufzugsverfügbarkeit von mehr als 99 Prozent im Jahr.

Über Schindler
Der 1874 gegründete Schindler Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen und Fahrtreppen und damit einhergehenden Dienstleistungen. Seine innovativen und umweltfreundlichen Zutritts- und Beförderungssysteme prägen maßgeblich die Mobilität einer urbanen Gesellschaft. Täglich bewegt Schindler mit seinen Mobilitätslösungen 1 Milliarde Menschen auf der ganzen Welt. Hinter diesem Erfolg stehen mehr als 56.000 Mitarbeitende in über 100 Ländern. Schindler Deutschland wurde 1906 als erste Auslandstochter gegründet und erwirtschaftet heute als Marktführer mit rund 3.200 Mitarbeitern an 60 Standorten circa 690 Millionen Euro Jahresumsatz.

Weitere Informationen:

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