27.01.2014

Aufzugsnachrüstung: Fördermittel für Fördertechnik

Mecklenburg-Vorpommern fördert Einbau von Aufzügen / Aufzugshersteller bieten flexible Konzepte zur Nachrüstung

Berlin – Das Land Mecklenburg-Vorpommern wird in den nächsten zwei Jahren die Nachrüstung von Aufzügen in Wohngebäuden mit jeweils fünf Millionen Euro fördern. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kommt die Initiative zum richtigen Zeitpunkt. Nach Experten-Einschätzung wird der Betrag allerdings nur für die Erschließung von maximal 3.000 Wohnungen ausreichen und ist damit nicht bedarfsdeckend. Gerade in den zahlreich vorhandenen Plattenbauten mangelt es an vertikalen Transportlösungen, während der zunehmend älteren Mieterschaft der Zugang zu den oberen Etagen immer schwerer fällt. Dabei lässt sich mit den entsprechenden Standardlösungen unkompliziert für die gewünschte Barrierefreiheit sorgen.

Blick auf ein nachgerüstetes Aufzugsschachtgerüst in einem Treppenauge
Steht ein ausreichend breites Treppenauge zur Verfügung, kann innenseitig ein komplettes Schachtgerüst nachgerüstet werden.

Entweder innen oder außen
„Um den Herausforderungen des demografischen Wandels Herr zu werden, muss auch der Wohnraum in den oberen Etagen seniorengerecht gestaltet sein. Der Einbau eines Aufzuges ist somit unverzichtbar“, erklärt Paolo Compagna, Geschäftsführer von Schindler Deutschland. Der Aufzugshersteller bietet für verschiedene Häusertypen spezielle Lösungen an, um einen Aufzug nachzurüsten. Kabine und Schachtkonstruktion werden dabei komplett aus einer Hand geliefert und montiert.

Je nach Gebäudetyp lässt sich ein Schachtgerüst außenseitig oder im Treppenhaus installieren. Das wird besonders am Beispiel Plattenbau deutlich. So kommt für den Bautyp WBS 70 nur die Nachrüstung über die Fassade in Frage. In diesem Fall wird der Schacht an der Front- oder Hoffassade des Gebäudes errichtet. Dagegen verfügt die Häuserreihe P2 über ein breites Treppenauge, in dem ein komplettes Schachtgerüst installiert werden kann.

Blick nach unten in einen Aufzugsschacht
Optimale Raumnutzung: Trotz des hohen Standardisierungsgrades lassen sich Aufzugsmodelle wie der Schindler 6300 in 10-mm-Schritten flexibel den Schachtbegrenzungen anpassen.

Standardanlagen bieten hohe Flexibilität
Um den oftmals knapp bemessenen Schachtraum optimal zu nutzen, werden verschiedene Aufzugsmodelle angeboten, die sich trotz eines hohen Standardisierungsgrades durch große Flexibilität auszeichnen. Ein Vorzeigebeispiel ist der Schindler 6300, der sich bei einer Nutzlast von 320 bis 675 kg in 10-mm-Schritten flexibel an die Schachtbegrenzungen anpassen lässt. Dabei sieht die relevante DIN 18025 für barrierefreie Wohnungen als Minimum eine Kabinenbreite von
110 cm sowie eine Tiefe von 140 cm vor. Auch die Türen des Aufzugsmodells können in 50-mm-Schritten abgestuft werden. Hier gilt eine Breite von 90 cm als bindend für den barrierearmen Zugang.

Generell lässt sich festhalten, dass eine Aufzugsnachrüstung bei fast jedem Gebäude möglich ist. Bei der Planung und Umsetzung leisten kompetente Hersteller die erforderliche Unterstützung. In jedem Fall ist mit einer entsprechenden Aufzugsanlage die Basis für eine umfassende Barrierefreiheit und Werterhaltung älterer Mehrfamilienhäuser gegeben.

Über Schindler
Der Schindler Konzern, gegründet 1874 in der Schweiz, ist einer der weltweit führenden Anbieter von Aufzügen, Fahrtreppen und entsprechenden Serviceleistungen. Die Mobilitätslösungen von Schindler bewegen täglich eine Milliarde Menschen auf der Welt. Schindler trägt mit sicheren, zuverlässigen und umweltfreundlichen Aufzügen und Fahrtreppen zu einer nachhaltigen städtebaulichen Entwicklung bei.

Weitere Informationen:

Birgit Dirks, Leitung Kommunikation + Marketing
Telefon +49 30 7029 2777, Fax +49 30 7029 2406, birgit.dirks@de.schindler.com

Jan Steeger, Referent Externe Kommunikation
Telefon +49 30 7029 2560, Fax +49 30 7029 2406, jan.steeger@de.schindler.com