Geschichte

Eine faszinierende Geschichte ...

In seiner 140-jährigen Geschichte ist Schindler von einem lokalen Hersteller von landwirtschaftlicher Maschinen zu einem weltweiten Dienstleister für Aufzüge und Fahrtreppen geworden.

Auf dem Weg dorthin spielt Schindler Schweiz innerhalb des Konzerns eine zentrale Rolle.
 

Die Geschichte beginnt an einer Werkstatt in Luzern im Jahre 1874 ...

Geschichte Schindler Schweiz

2015

  • Die Universität St. Gallen, der IT-Service Provider Capgemini und das deutsche Handelsblatt verleiht Schindler im Februar den prestigeträchtigen “Digital Business Innovation Award 2015”. Den Preis erhält Schindler wegen seinen innovativen Projekten und Initiativen im Zusammenhang mit der Digitalisierung ihres Geschäftes.

  • Der Schindler Konzern beschäftigt weltweit 54’000 Mitarbeitende.

2014

  • Schindler eröffnet im Herbst im indischen Pune eine neue Aufzugsfabrik mit 150 Mitarbeitenden. Indien gilt als weltweit zweitgrösster Aufzugsmarkt. Die Fabrik ist nach modernsten ökologischen Kriterien erbaut und erhielt darum das IGBC Gold Rating (entspricht der LEED-Zertifizierung) als “Green Building”.

  • Der Schindler Konzern erwirbt eine Mehrheit am Chinesischen Joint Venture, der XJ-Schindler (Xuchang), indem er seinen Aktienanteil von 46 auf 51 Prozent erhöht.

  • Solar Impulse präsentiert am 9. April 2014 in Payerne offiziell das erste Round-the-World-Solarflugzeug „Solar Impulse 2“. Schindler unterstützt das innovative Projekt als einer der Hauptpartner unter anderem mit dem Knowhow seiner Ingenieure. 

2013

  • Ein Online-Tool, das die Aufzugsplanung wesentlich vereinfacht und immer topaktuell ist. Das ist der neue Planungsnavigator von Schindler, der an der UP!DATE-Tour 2013 vorgestellt wird. Der internetbasierte Planungsnavigator gibt Architekten und Gebäudeplanern – nicht zuletzt dank Quervergleich mit den entsprechenden SIA-Normen – jederzeit die nötige Planungssicherheit.

  • Schindler testet in Barcelona erstmals einen Aufzug mit Solarantrieb. Ziel der Entwicklung ist, dass mit Hilfe von Sonnenenergie der gesamte Strombedarf von Aufzügen in Wohn- und kleineren Geschäftsgebäuden gedeckt werden kann. Das senkt die Betriebskosten für Gebäudeeigentümer signifikant.

  • Mit dem 3400 bietet Schindler erstmals einen Aufzug ohne Dachaufbau an. Das neue Aufzugssystem eröffnet neue Möglichkeiten bei der Erschliessung von Liegenschaften und bietet mehr Flexibilität in der Planung.

  • Schindler hat sich dem offenen, anonymen Voting von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Bewerberinnen und Bewerbern auf dem Online-Portal „Kununu“ gestellt und wurde mit weit überdurchschnittlich guten Bewertungen als „Top Company“ ausgezeichnet.

2012

  • Im Rahmen des internationalen Architektur- und Ideenwettbewerbs «Schindler Award» haben sich über 1100 Studenten bzw. Teams von Architekturhochschulen mit der Schützenmatte auseinandergesetzt. Drei Studenten der Technischen Universität (TU) Berlin haben den ersten Preis des Schindler Award gewonnen.

  • Schindler ist eines der angesehensten Unternehmen der Schweiz. Das hat die aktuelle Reputationsstudie des Marktforschungsinstitutes GfK ergeben. Schindler hat 2012 sogar 3 Plätze gegenüber dem Vorjahr gutgemacht und liegt jetzt auf Rang 6 der bewerteten Unternehmen.

  • PORT gewinnt den red dot Award. Eine 30-köpfige Jury hat Schindler den "red dot award" für das PORT-Zutrittssystem verliehen. Das innovative Schliesssystem, verbindet robuste Zutrittskontrolle mit bestechender Ästhetik.

2011

  • Schindlers bahnbrechende, 2009 eingeführte PORT-Technologie wird weltweit das Verkehrsmanagementsystem erster Wahl für viele neue prestigeträchtige Gebäude.
  • Schindler wird einer der Hauptpartner von „Solar Impulse“, einem Projekt zur Umrundung der Erde mit einem ausschliesslich mit Solarenergie betriebenen Flugzeug. Im Rahmen dieser Partnerschaft arbeiten die Ingenieure von Schindler und Solar Impulse gemeinsam an der Entwicklung innovativer Mobilitätstechnologien.
  • Schindler spendet der Resortho Stiftung 5 Mio. CHF zur Mitfinanzierung eines gemeinsamen Lehrstuhls für Muskelbiologie der Universität Zürich und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Der neue Lehrstuhl an der Universitätsklinik Balgrist widerspiegelt Schindlers Politik der Förderung von Innovation und bahnbrechender Forschung, in diesem Fall der Regeneration von Muskelgewebe.

  • Nach 36 bzw. 53 Jahren lösten sich Ende 2011 der Schindler Chor und die Betriebsmusik Schindler, vor allem mangels Nachwuchses, auf.

2010

  • Anlässlich der Preisverleihung des Schindler Award 2010 in Berlin werden folgende Gewinner ausgezeichnet: Schweizer Studenten von der Berner Fachhochschule mit dem ersten Studentenpreis und die russische Ufa State Petroleum University mit dem ersten Hochschulpreis.

    Mehr als 1300 Architekturstudenten aus 34 europäischen Ländern nehmen am alle zwei Jahre durchgeführten Wettbewerb teil, bei dem die Zugänglichkeit („access for all“) im Fokus der Entwürfe der jungen Architekten steht.

2009

  • Schindler eröffnet ein neues Technologie- und Trainingscenter (TTC) auf dem Schindler-Campus in Ebikon, das Forschung und Entwicklung, Technologietests und Ausbildung unter einem Dach vereint. Die neue Einrichtung gewährleistet einen direkten Wissenstransfer zwischen Forschung und Entwicklung und den Ausbildnern aus der Praxis und ist mit 15 Aufzugsschächten sowie einer Fahrtreppe für Test- und Trainingszwecke ausgestattet.
  • Schindler zeigt sich solidarisch mit chinesischen Gemeinden und spendet 1 Mio. $ für Erdbeben-Soforthilfe und Wiederaufbauprojekte, Das Geld wird für den Wiederaufbau eines Kindergartens und einer ländlichen Grundschule verwendet, die bei einem verheerenden Erdbeben in der Provinz Sichuan im Mai 2008 zerstört wurden.
  • Laut einer von Schindler durchgeführten weltweiten Umfrage zur Mitarbeitermotivation, an der fast 85% seiner 43'000 Mitarbeitende teilnehmen, hat deren Motivation seit der vorhergehenden, 2006 durchgeführten weltweiten Umfrage in allen Bereichen zugenommen.

2008

  • Im Rahmen seines wachsendenden Dienstleistungsportfolios (die von den Unternehmen der Firmengruppe gewarteten Aufzüge und Fahrtreppen) befördert Schindler nun weltweit 900 Millionen Personen pro Tag.
  • Schindler führt den dritten Schindler Award durch, den alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb für Hochschulen und Architekturstudenten in Europa. Die Gewinner sind zwei junge Architektur-Studenten der Fachhochschule Koblenz, die auch den Hochschulpreis gewinnt. Mit seinen 957 Studenten aus 17 teilnehmenden europäischen Ländern weckt der Wettbewerb 2008 ein sehr grosses Interesse. Insgesamt schaffen es 125 Projekte in die Vorauswahl.

2006 - 2007

  • Schindler führt eine neue Corporate Identity ein, welche die Entwicklung der Firmengruppe hin zu einem globalen Dienstleistungsunternehmen widerspiegelt. Das neue Logo ist eine moderne Version des ursprünglichen Kompass-Logos und wird erstmals auf der Bilanzmedienkonferenz am 27. Februar 2006 vorgestellt.
  • Schindler veranstaltet zum zweiten Mal den Architekturwettbewerb „Access for All”, an dem mehr als 500 Studenten aus 22 europäischen Ländern teilnehmen. Der Gewinner ist das „Green Sights Project“ eines Studententeams der Technischen Universität Wien. Den Hochschulpreis gewinnt die Bauhaus-Universität Weimar.

2005

  • Schindler lanciert im Rahmen einer Grossveranstaltung mit mehr als 2000 Gästen in Barcelona sieben neue Aufzugsprogramme. Gleichzeitig wird eine neue Markenstruktur eingeführt. Die maschinenraumlosen Schindler 3100, 3300 und 5300 ersetzen das gesamte Produktportfolio für Wohn- und kleinere Geschäftshäuser in Europa. Mit den Aufzügen Schindler 2400, 2500 und 2600 lanciert Schindler die erste standardisierte Produktlinie für Lasten- und Spezialaufzüge. Der gleichzeitig eingeführte Schindler 6200 ist das erste Modernisierungs- und Ersatzanlagenprogramm.
  • Schindler veröffentlicht sein vielfältiges unternehmerisches Engagement erstmals im Internet. Der Bericht umfasst Informationen über Betriebsökologie, unternehmerische Grundsätze und Werte, Förderung die Mitarbeitenden, Sicherheit für Fahrgäste und Mitarbeitende sowie über Aus- und Fortbildung und karitative Initiativen (www.schindler.com).

2002 - 2004


      2002

  • Präsentation des neuen Hochleistungsaufzugs Schindler 7000 anlässlich einer Technologie-Veranstaltung im Fernmeldeturm in Frankfurt am 6. November 2002. Das Aufzugsprogramm ist bis zu Förderhöhen von 500 m einsetzbar, fährt bis zu 10 Metern pro Sekunde und weist eine Vielzahl technischer Innovationen auf, z.B. das ARC (Active Ride Control)-System, Keramik-Fangbremsen und das modulare Schachtinformationssystem MoSIS.
  • Europaweite Einführung harmonisierter One-Single-Client-IT-Betriebsprozesse.

      2003

  • Einführung der SchindlerID, eines innovativen Verkehrsmanagement- und personalisierten Zugangskontrollsystems.
  • Einführung des „FieldLink“-Kommunikationstools für Servicetechniker.

      2004

  • Einführung der neuen Fahrtreppe Schindler 9300 Advanced Edition.

  • Im Rahmen des „Europäischen Jahres für Menschen mit Behinderungen 2003“ initiiert Schindler einen europaweiten Architekturwettbewerb für Studierende. Im Zentrum der Wettbewerbsaufgabe steht die Forderung nach „Access for All“– Zugang zu Gebäuden für alle Menschen, ungeachtet ihrer körperlichen Fähigkeiten. Insgesamt nehmen 497 Studenten aus 17 europäischen Ländern am Wettbewerb teil. Die internationale Jury unter dem Vorsitz von Professor Thomas Sieverts kürt Cécil Tirard, Student an der Pariser „Ecole d' Architecture de Paris-Belleville“, zum Sieger des Wettbewerbs.

2001

  • Ersatz des SchindlerMobile durch den neuen SchindlerEuroLift. Schliessung des Werks in Schlatt (Schweiz), wo SchindlerMobile produziert wurde.
  • European Award for Logistics Excellence 2001 für das Logistikkonzept der Aufzugslinie SchindlerSmart MRL. „Breaking Barriers Award“ (Innovationspreis) für SchindlerID™, dem neuartigen Personen-Identifikationssystem, das behinderten Menschen beim Aufzugfahren spezielle Services bereitstellt. Der Wettbewerbspreis wird im Rahmen der europaweiten Initiative „Design for All“ vergeben. Mit dieser Initiative würdigt die Europäische Kommission bedeutende Leistungen europäischer Unternehmen und Organisationen, die einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität behinderter Menschen leisten.

2000

  • Dank vorhergehender Kontrollen und Sicherheitsmassnahmen verläuft für Computer und Aufzugssteuerungssysteme bei Schindler der Jahrtausendwechsel ohne Probleme.

  • 2. Mai in Ebikon: Präsentation des modularen Aufzugssystems SchindlerEuroLift, des weltweit ersten vollsynthetischen Aufzugsseils SchindlerAramid, sowie eines innovativen Permanentmagne-Direktantriebts, der wesentlich kleiner als die vorherigen Antriebe ist.

  • Das Bedienungsterminal für das Zielrufsteuerungssystem Miconic 10 erhält vom deutschen Industrie-Forum den „IF Ecology Design Award".

  • Die Unternehmensabteilung „Technologie und Strategisches Beschaffungswesen“ wird nach ISO 14001 zertifiziert.

1999

  • Schindler feiert 125 Jahre Bestehen. 5300 Gäste erlebten die Schindler Welten in Ebikon.
  • Einführung der Schindler 9700, einer neuen Fahrtreppe für das Verkehrssegment (Eisenbahn, U-Bahnhöfe und Flughäfen).
  • Einführung des SchindlerSmart MRL 002.

1998

  • Einführung der neuen Fahrsteige-Generation Schindler 9500.

1996 - 1997


      1996

  • Markteinführung von Miconic 10, dem intelligenten Zielrufsteuerungssystem. Anstelle der Betätigung der Ruftaste erfolgt die Eingabe des Ziels über eine Zehnertastatur. Die Zuweisung einer Aufzugskabine erfolgt umgehend durch die Steuerung. Das neue Steuerungssystem erhöht die Kapazität von Aufzuggruppen um bis zu 50 % und reduziert die gesamte Fahrtzeit erheblich.
  • Schindler schaltet die Website www.schindler.ch auf.

      1997

  • Schindler stellt am 15. April in München einen völlig neuen Personenaufzug vor: den SchindlerMobile. Die selbstfahrende Kabine ist zum Hoch- und Herunterfahren mit Rädern und selbsttragenden Aluminiumsäulen ausgestattet. Maschinenraum, Tragseile und gemauerte Fahrschächte werden überflüssig.

  • Einführung des Schindler 001, einem grundlegend vereinheitlichten und standardisierten Aufzug für das Wohnhaussegment.
  • Einführung der neuen Fahrtreppen-Generation Schindler 9300, eines modularen Systems, das in drei Produktionsstätten in Wien, Clinton und China produziert wird.
  • Einführung eines konzernweiten Verhaltenskodexes "Code of Conduct".

1994 - 1995


      1994

  • In Ebikon wird das erweiterte Trainingszentrum mit Schulungsräumen und sechs Aufzügen eröffnet.

  • Grosse Einführungsveranstaltung für den Schindler 300 in Strassburg für Kunden und Mitarbeitende.

  • Die Geschäftsaktivitäten der Komponentenfabrik in Ebikon werden nach Saragossa (Spanien) verlagert.

    1995

  • Schindler führt das „Total Cycle Time“-Programm mit dem Motto „SPRINT: Schindler's Program for Radical Innovative New Thinking" zur Produktivitätssteigerung durch Neugestaltungsprozesse ein.

 

 

 

 

 

1992 - 1993


      1992

  • Restaurierung und Modernisierung des Hammetschwand-Aufzugs auf dem Bürgenstock.

    1993

  • Der Aufzug Schindler 300, eine neue Produktlinie für Europa, wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie ist Bestandteil einer neuen, für verschiedene Bedarfssegmente entwickelten Produktstrategie und wird mit den Produktbezeichnungen Schindler 100, Schindler 200, Schindler 300 bis Schindler 800 auf dem Markt eingeführt.

1990 - 1991


      1990

  • Die Konzernleitung entwickelt die neue Konzernstrategie für die 90er Jahre. Schindler will sich vom Maschinenbauer zum Dienstleistungsunternehmen wandeln.
  • Erster Spatenstich für das neue Gebäude der Schindler Informatik AG, Ebikon, auf dem Schindler-Firmengelände in Ebikon.

    1991

  • Am 25. Januar geht um 00:18 Uhr der Alarm ein: Die Abteilung Kabinenbau brennt. Ein Grossbrand verwüstet das Werk. Nach wenigen Monaten kann die Produktion an “alter Stelle” wieder aufgenommen werden.

1987 - 1989


      1987

  • Gründung von Komponentenfabriken in Ebikon, Berlin, Locarno, Mülhausen, Melun und Giesa zur Produktion standardisierter Komponenten.

    1988

  • Einführung der 40-Stunden-Woche.

1980 - 1986

 

      1983

  • Beschluss zur Schliessung der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren (SWS) im Jahr 1985

    1984

  • Schindler lanciert das neue Aufzugsprogramm design-S.

    1985
  • Schindler führt ein neues Firmen-Erscheinungsbild mit drei roten vertikalen Streifen ein.

 

1972 - 1979


      1972

  • Gründung der Schindler Informatik AG.

  • Gründung der Schindler-Werkmeister-Vereinigung.

  • Schindler stellt zwei technologische Neuheiten vor, die Variomatic-Steuerung und der Transitronic-Antrieb.

    1973

  • Gründung des Sportklub Schindler, Ebikon am 8. Mai.

    1974

  • Schindler feiert sein hunderjähriges Bestehen.

  • Erwerb der Aufzüge AG, Schaffhausen.

    1976

  • Gründung des Schindler Hobby-Koch-Clubs.
  • Gründung des “Schindler Doppelquartetts”, dem späteren Schindler Chor.

    1979

  • Schindler entwickelt Miconic, das neue Steuerungssystem zur Ausstattung der Aufzüge mit Mikroprozessoren.

1960 - 1971


      1960

  • Einführung der 44-Stunden-Woche bei der Schindler Aufzüge AG.

    1961

  • Bau des weltweit ersten Aufzuges mit Transistorsteuerung.

    1963

  • Einführung der 43-Stunden-Woche.

    1965

  • Schindler lanciert den Antrieb Dynatron.

    1970

  • Gründung der Schindler-Angestellten-Kommission.
  • Schindler lanciert die Steuerung Zonamatic.

1944 - 1959


      1944

  • Modernisierung und Erweiterung der Fabrik in Luzern. Bau von Prüfeinrichtungen.

    1945

  • Schindler lanciert den Antrieb Dynator (Ward-Leonard-Schaltung werkseitig eingebaut).

    1946

  • Gründung der Schindler Betriebs-Kommission.

  • Gründung der Elektromotoren- und Apparatefabrik AG in Locarno.
  • Schindler Elektromotoren- und Apparatefabrik AG eröffnet in St. Gallen.

    1948

  • Gründung der Schindler Aufzüge und Lastenaufzüge in Genua.

    1949

  • Schindler feiert sein 75-jähriges Bestehen.


           1950

  • Gründung der Betriebsfeuerwehr Schindler Aufzüge AG.

    1952.
  • Schindler lanciert den Antrieb Directronic.

    1953

  • Schindler Zürich fusioniert mit UTO.

    1954 -1957

  • Bau einer hochmodernen Fabrik auf der grünen Wiese in Ebikon.
  • Bau des Schindler-Pavillons in Ebikon (laut damaliger Presse “Europas modernstes Wohlfahrtshaus”).

    1955

  • Supermatic: das erste programmierte Steuerungssystem.

    1956

  • Weltweit erster Aufzug mit einem elektronisch gesteuerten Wechselstrom-Laufwerk.

    1957

  • Am 27. Juni zieht die Schindler Aufzüge AG von Luzern ins neue Werk nach Ebikon um.

    1958

  • Einführung der 46-Stunden-Woche.

  • Gründung der Betriebsmusik Schindler am 23. Juni.

    1959

  • Gründung der Schindler Pensionskasse.

1934 - 1943


      1934

  • Lieferung des ersten Aufzuges mit Kollektiv-Steuerung.

  • Gründung der Schindler Aufzüge und Motoren AG in Zürich.

  • Schindler feiert 60 Jahre Bestehen der Firma.

    1936

  • Schindler installiert die erste Fahrtreppe (Lizenz Flohr).
  • Modernisierung des schnellsten und höchsten Personenaufzugs in Europa: Bürgenstock-Hammetschwand, 2,7 m/s.

    1937

  • Tod von Alfred Schindler. Alfred F. Schindler übernimmt die Firmenleitung.
  • Providentia wird in Alfred Schindler Fonds umbenannt.

    1938

  • Erste Sparkonten für Fabrikmitarbeiter (mit Vorzugszinsen).

    1939

  • Bau eines Aufzuges für die Schweizerischen Landesausstellung (Landi) in Zürich, der dank der Ausstattung mit einem Ward-Leonard-System und einer variablen Traktion mit einer Geschwindigkeit von 4,2 m/s europaweit einer der schnellsten Aufzüge ist.

    1941

  • Gründung der Ascenseurs et Moteurs Schindler, Haubruge & Cie. in Lausanne.

    1943

  • Gründung der Schindler Lehrlingsvereinigung.
  • Bau der Einfamilienhäuser für Mitarbeiter in der Feldbreite, Emmen (“Schindler-Dörfli”).

  • Gründung der Schindler Aufzüge und Motoren AG in Bern.
  • Der Name des Unternehmens wird in Aufzüge- und Elektromotorenfabrik Schindler & Cie. AG, Luzern, geändert.

1926 - 1932


      1926

  • Lieferung des ersten Aufzuges mit direkter Traktion und Ward-Leonard-Schaltung.

    1928
  • Lieferung der ersten Schindler-Aufzüge mit Gruppensteuerung für das Martinelli-Hochhaus in Sao Paulo (Brasilien).

    1932

  • Die Kommanditgesellschaft wird in die Aktiengesellschaft Aufzüge- & Elektromotorenfabrik Schindler & Cie. überführt.
  • Gründung der LUAG, Lift-Unterhalt AG in Basel.
  • Gründung der Fürsorgekasse für Arbeiter und Angestellte Providentia.
  • Übernahme der Siedlungs-AG durch die Providentia.

1916 - 1925


      1917

  • Einrichtung eines „Wohlfahrtsfonds", eines Sonderfonds für sozial benachteiligte Mitarbeitende.

    1918

  • Gründung der Siedlungs-AG in der Sentimatte, Luzern.

    1920


  • Der Name des Unternehmens wird in die Kommandit-AG Schindler & Cie., Aufzüge- und Maschinenfabrik mit Giesserei geändert.
  • Tod von Firmengründer Robert Schindler. Unternehmenspartner Fritz Geilfuss verunglückt tödlich. Adolf Sigg tritt in das Unternehmen ein.

    1921
  • Einführung der 48-Stunden-Woche.

    1925

  • Das Schindler-Logo (Schindler 1874) wird eingeführt.

  • Lieferung des ersten Aufzuges mit einer Geschwindigkeit von 1,5 m/s, automatischem Anfahren der Etagen und Kaskadenregelung.

  • Die Giesserei Emmenbrücke wird unabhängig und in Eisengiesserei Emmenbrücke, Reinle, Sigg & Cie. AG, umbenannt.
  • Die Schindler & Cie., Aufzüge und Maschinenfabrik mit Giesserei, wird in die Kommanditaktiengesellschaft Schindler & Cie., Aufzüge und Maschinenfabrik, umbenannt.

1906 - 1915


      1906

  • Umstrukturierung der „Alfred Schindler Aufzügefabrik" zur Schindler & Cie., Aufzüge- und Maschinenfabrik mit Giesserei, einer Kommanditgesellschaft. Geschäftspartner sind Alfred Schindler und Fritz Geilfuss.

    1907

  • Die Geschäftsstelle in Lausanne wird eröffnet.
  • Grundstückerwerb in Emmenbrücke.

    1908

  • Bau von Einfamilienhäusern für die Familien von 50 Mitarbeitenden in Littau.
  • Geschäftsstellen in Zürich und Basel.

    1909

  • Auslieferung des ersten Aufzuges mit Feinabstellung, angetrieben von einem Oerlikon 2-Geschwindigkeitsmotor.

    1910

  • Lieferung des ersten Aufzugs mit einem Einphasen-Kommutatormotor.
  • Geschäftsstelle in Bern.

    1912

  • Lieferung des ersten, mit Wasser betriebenen, Aufzuges mit hydroelektrischer Druckknopf-Steuerung.

    1913

  • Herstellung des ersten Elektromotors mit einer Leistung von 2,5 PS bei 1’000 Umdrehungen/Minute.

    1915

  • Start der Produktion von Aufzugsmotoren.

1874 - 1902


      1874

  • Gründung der Kollektivgesellschaft Schindler & Villiger durch Robert Schindler und Eduard Villiger.

  • Bau einer mechanischen Werkstatt auf der Reussinsel in Luzern zur Herstellung von Hebevorrichtungen und Maschinen aller Art.

    1878

  • Die ersten Betriebsregelungen umfassen eine 63½-Stunden-Woche, eine 14-tägige Kündigungsfrist und eine Unfallversicherung.

    1883

  • Bezug der neuerbauten, 300m2 grossen Fabrik an der Sentimattstrasse in Luzern.

    1890

  • Lieferung des ersten hydraulischen Lastenaufzugs.

    1892

  • Herstellung des ersten elektrischen Aufzuges mit Riemenantrieb.
  • Eduard Villiger verlässt das Unternehmen, das fortan unter dem Namen von Robert Schindler, Maschinenhersteller, geführt wird.

    1894

  • Einführung der 59-Stunden-Woche.

    1895

  • Erweiterung des Betriebsgeländes durch eine Eisengiesserei.

    1899

  • Konstruktion von Aufzügen mit Schneckenrad-Getriebe und direkt gekoppeltem Elektromotor. Steuerung mittels Seil.

    1901

  • Robert Schindler verkauft das Unternehmen an seinen Neffen Alfred Schindler, der es wie sein Vorgänger weiterhin als alleiniger Inhaber und unter dem neuen Namen Alfred Schindler führt.

    1902

  • Lieferung des ersten elektrischen Personenaufzuges mit automatischer Druckknopf-Steuerung.