03.09.2015

US-Arbeitsminister besuchte Schindler Berufsbildung

Die Arbeit der Schindler Berufsbildung stösst in den Vereinigten Staaten auf sehr grosses Interesse. Nachdem bereits diesen Frühling die US-Botschafterin Suzan G. LeVine und im Juni der stellvertretende Arbeitsminister Christopher P. Lu die Berufsbildung in Ebikon besucht hatten, machte jetzt gestern auch US-Arbeitsminister Thomas E. Perez selbst seine Aufwartung. Er zeigte sich von der Professionalität der Schindler Berufsbildung und vom Engagement und der Motivation der Lernenden sichtlich beeindruckt.

US-Arbeitsminister besuchte Schindler Berufsbildung
Thomas E. Perez und US-Botschafterin Suzan G. LeVine in Ebikon

Dass die Schindler Berufsbildung nicht nur bei uns sondern auch im Ausland einen sehr guten Ruf
besitzt, zeigen immer wieder die Besuchs-Anfragen von ausländischen Delegationen. Noch nie aber hatte bisher ein Arbeitsminister der Wirtschaftsgrossmacht USA Ebikon besucht. US-Arbeitsminister Thomas E. Perez hatte am Dienstag, 1. September, mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann eine Absichtserklärung für eine vertieftere Zusammenarbeit in der Berufsbildung unterzeichnet. Gestern nun nahm Perez die Gelegenheit war, mit dem Besuch verschiedener Schweizer Unternehmen unser duales Ausbildungssystem auch in der Praxis kennenzulernen.

US-Arbeitsminister besuchte Schindler Berufsbildung
v.l.n.r Rainer Roten, Thomas E. Perez, Suzan G. LeVine, Bruno Wicki

Willkommen geheissen wurden Thomas E. Perez und US-Botschafterin Suzan G. LeVine in Ebikon von Prof. Karl Hofstetter, Mitglied des Verwaltungsrates der Schindler Gruppe, von Rainer Roten, CEO von Schindler Schweiz, und von Bruno Wicki, Leiter der Schindler Berufsbildung. Jürgen Kästle, Präsident der Schindler Berufsbildung, stellte zuerst die Arbeit der Berufsbildung kurz vor. Der eigentliche Höhepunkt des Besuches war dann ein Rundgang durch das Ausbildungszentrum und die Produktion in Ebikon. Zuerst liess sich Thomas E. Perez von Ilker Ataman, Konstrukteur-Lernender, die Funktionsweise eines Aufzugssimulators erklären, den Schindler Lernende selber gebaut hatten. Anschliessend stellte dem US-Arbeitsminister Fabian Ulmer, Elektronik-Lernender eine Trainingseinheit im Ausbildungsraum der Elektroniker vor. Und abschliessend erklärten ihm die beiden Anlagen- und Apparatebauer-Lernenden Tim Werder und June Haas, den Fertigungsprozess einer Metallbox für einen externen Kunden.

Thomas E. Perez zeigte sich sehr beeindruckt vom Engagement, der Motivation und von der englischen Sprachkompetenz der Schindler Lernenden, mit denen er jeweils kürzere Gespräche führte. Er zeigte sich weiter erstaunt darüber, dass Schindler Lernende sehr früh in ihrer Ausbildungszeit bereits produktiv für ihr Unternehmen tätig sind und dass generell derart viele Jugendliche in der Schweiz nicht einfach eine Universitätskarriere anpeilen, sondern selbstbewusst den nicht-akademischen Berufsweg wählen.