14.10.2015

Neue Aufzugsnorm: Schindler ist gerüstet

Die neue Aufzugsnorm EN 81-20/50:2014 bringen mehr Sicherheit und höheren Fahrkomfort. Schindler übernimmt die Vorgaben bereits per 2. Dezember 2015, was eine Preiserhöhung bei neuen Aufzügen, bei Ersatzanlagen oder bei einem Aufzugsumbau zur Folge hat.

Neue Aufzugsnorm

Europa hat punkto Sicherheit und Fahrkomfort einen Schritt vorwärts gemacht und die neue Aufzugsnorm EN 81-20/50:2014 geschaffen. Aufzüge, die ab 1. September 2017 in Verkehr gebracht werden, müssen dem neusten Stand der Technik gemäss EN 81-20/50:2014 entsprechen. Die Schindler Aufzüge AG reagiert frühzeitig und offeriert ab dem 2. Dezember 2015 Neu- und Ersatzanlagen sowie Modernisierungen bestehender Anlagen nach der neuen Aufzugsnorm.

Die vorzeitige Umsetzung der neuen Aufzugsnorm vermeidet somit Probleme bei der Inverkehrbringung betroffener Aufzüge. Kommt es zu Bauverzögerungen, welche das Inverkehrbringen der Aufzugsanlage bis zum 31. August 2017 verunmöglicht,  so kann ein nach alter Norm geplanter und eingebauter Aufzug nicht mehr gesetzeskonform in Verkehr gebracht werden – was umständliche und teure Umbauarbeiten an Gebäude und Aufzug zur Folge haben kann.

5 Prozent Preiserhöhung / Plus für Fahrgäste und Personal

Schindler hat deshalb die Neu- und Ersatzanlagen sowie die Modernisierung von Anlagen an die neue Aufzugsnorm angepasst. Zusätzliche Sicherheitsanforderungen sowie eine robustere Materialisierung machen eine moderate Preiserhöhung von 5 Prozent erforderlich. Sie betrifft alle von Schindler angebotenen neuen Aufzüge, Ersatzanlagen sowie die Modernisierung bestehender Anlagen. Die neue Aufzugsnorm bringt in erster Linie mehr Sicherheit für die Fahrgäste und das Wartungspersonal sowie einen höheren Fahrkomfort. Das sind einige der wichtigsten Änderungen:

  • Erhöhter Brandschutz: Die Kabinen sind künftig noch resistenter gegen Feuer.
  • Manuelle Öffnung der Kabinentür im Notfall: Sie ist nur noch möglich, wenn für Fahrgäste keine Absturzgefahr in den Aufzugsschacht besteht.
  • Mehr Sicherheit für das Wartungspersonal: Dafür sorgen vergrösserte Sicherheitsräume auf dem Fahrkorbdach und in der Schachtgrube, eine hellere Schachtbeleuchtung sowie eine Inspektionskontrollstation in der Schachtgrube.
  • Stärkere Kabinenwände und Türen: Sie sorgen für mehr Sicherheit und eine ruhigere Fahrt.
  • Durchgehender Lichtvorhang: Er verhindert das Einklemmen von Fingern im Türbereich.
  • Hellere Kabinenbeleuchtung: Sie verringert die Stolpergefahr, insbesondere bei Menschen mit verminderter Sehfähigkeit.

Sämtliche Schindler-Aufzüge sind somit auf dem neusten Stand der Technik und ab dem 2. Dezember 2015 planbar.