30.01.2013

Einladung zur Ausstellung Schindler Award in Bern

Gestern Abend fand im Kornhausforum die Vernissage zur Schindler Award 2012 Ausstellung statt. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Projekte des internationalen Architektur- und Ideenwettbewerbs. Der letztjährige Award stand im Zeichen der Schützenmatte, die in der Stadt Bern seit langem ein Politikum ist. Die Teilnehmenden hatten die Aufgabe, Aufwertungsvorschläge für das urbane Quartier einzureichen, die eine integrierende, für alle Bewohner zugängliche Umgebung schaffen.

Access for all - Ausstellung

Im Rahmen des Schindler Awards 2012 wurden insgesamt 113 Projekte von Studierenden oder Teams von Architekturhochschulen aus ganz Europa eingereicht. Die Teilnehmenden mussten den öffentlichen Raum neu konzipieren, urbane Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen und die Interessen verschiedener Kultur- und Gesellschaftsgruppen integrieren. Der Wettbewerb hat zum Ziel, integrierende und für alle Bewohner – unabhängig von deren Alter oder physischen Möglichkeiten – zugängliche Umgebungen zu schaffen. Gerade in historischen Stadtteilen ist barrierefreies Wohnen und Leben eine Herausforderung.

Christoph Lindenmeyer, CEO Schindler Schweiz, durfte die Ausstellung im Beisein von Mark Werren (Stadtplaner Bern), Tobias Reinhard (Nüesch Development), Konrad Tobler (Kunst- und Architekturkritiker) sowie zahlreichen Gästen eröffnen. «Wir wollen mit dem Award für die Herausforderungen der urbanen Mobilität und den freien Zugang für alle Bewohnerinnen und Bewohner sensibilisieren. Es ist beeindruckend, wie kreativ und praxisorientiert die Teilnehmenden das Schützenmatte-Quartier in ästhetischer und funktionaler Hinsicht aufgewertet haben», sagt Christoph Lindenmeyer.

Der Schindler Award wurde bereits am 7. Dezember 2012 im Paul Klee Museum verliehen. Die Ausstellung im Kornhausforum Bern macht die ausgezeichneten Projekte bis zum
16. Februar 2013 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Hintergründe zum Award

Der Schindler Award wird seit 2003 in regelmässigen Abständen europaweit ausgeschrieben und verkörpert die Philosophie «access for all». Der Award prämiert Konzeptideen von Architekturstudierenden und -hochschulen, die sich durch integrative, barrierefreie Mobilität für Menschen unabhängig ihres Alters und ihrer physischen oder psychischen Fähigkeiten auszeichnen. Nach Arealen in Brüssel, Paris, Wien und Berlin stand 2012 mit der Schützenmatte in Bern ein aktuelles und vieldiskutiertes Gebiet im Fokus des Wettbewerbs.