27.04.2012

"Access for all"- Ausstellung für Architektur-Hochsschulen

Schindler lancierte am 25. April 2012 in Ebikon die Ausstellung „Access for All“, die über den Schindler Award informiert. Der Schindler Award ist ein Ideenwettbewerb für Architekturstudenten aus ganz Europa. Er fordert die Teilnehmer auf, sich mit dem Thema der barrierefreien Architektur im urbanen Umfeld auseinander zu setzen.

Access for all - Ausstellung

Ziel der Wanderausstellung ist es, das Thema an Architektur-Hochschulen in Europa zu verankern und die Besucher zu sensibilisieren.

„Access for All" bedeutet Zugang für Alle. Das heisst: Den Zugang zu Gebäuden, Einrichtungen und Transportmitteln für alle Menschen ermöglichen – unabhängig von ihrer körperlichen oder geistigen Verfassung.

Auf den ersten Blick ist dies vor allem für Menschen mit Behinderungen relevant, geht jedoch weit über diese Gruppe hinaus: Auch ältere Menschen, eine Frau mit Kinderwagen und voller Einkaufstasche oder ein Sportler mit einem Bein im Gips sind in ihren Bewegungen eingeschränkt und damit auch „behindert“.

Mit dem Problem „Zugang“ oder „Barriere“ wird jeder Mensch irgendwann in seinem Leben konfrontiert, sei es selber, in der Familie oder bei Freunden.

Obwohl in Europa im Bereich Normen und Vorschriften in den letzten Jahren grosse Fortschritte erzielt wurden, existieren nach wie vor zu viele Barrieren. Normen und Vorschriften reichen nicht aus. Es bedingt einer Veränderung der Wahrnehmung, der Denkhaltung und einer bewussten Nutzung von intelligenten technischen Lösungen.

Der Architekturwettbewerb Schindler Award wurde 2004 lanciert und hat wesentlich dazu beigetragen, dass heute in den Lehrplänen vieler europäischen Architekturschulen das Thema „Zugang und Mobilität“ zu finden ist.

Die „Access for All“- Ausstellung soll diese wichtige Aufgabe angehenden Architekten/-innen in Europa noch näher bringen und besser verankern.

Heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, wobei sich diese Tendenz beschleunigt. Wenn Städte sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltig sein sollen, müssen intelligente und zukunftsorientierte Lösungen entwickelt werden, insbesondere in den Bereichen Bau und Mobilität.

Schindler hat diese Denkhaltung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weiterentwickelt. Das Unternehmen hat sich von einer Maschinenbaufirma zu einem Dienstleistungsunternehmen gewandelt. Das Produkt ist nicht primär der Aufzug oder die Fahrtreppe.

Das Produkt ist Mobilität – Mobilität für Menschen in Wohn- und Geschäftshäusern, in Bahnhöfen, Flughäfen oder Spitälern.

Die Vernissage für die „Access for All“-Ausstellung fand am 25. April am Schindler Hauptsitz in Ebikon statt. Gäste von Behindertenorganisationen, Direktbetroffene, Architekten, Medien und Behörden trafen sich zu interessanten Vorträgen und Diskussionen.

Unter den Fachreferenten war auch Stefan Zappa, Präsident der Stiftung „Blind-Liecht“ und Gründer der Blindekuh-Restaurants, der über „Access for All“ im Alltag sprach.

Die Ausstellung vermittelt einen guten Einblick in den vergangenen und den aktuellen Wettbewerb. Jetzt geht sie auf Wanderschaft und wird in verschiedenen Architektur-Hochschulen in ganz Europa gezeigt.

Weitere Informationen

Andrea Murer, Projektleiterin Schindler Award
Telefon +41 41 445 45 14, Fax +41 41 445 31 44
andrea.murer@ch.schindler.com

Daniela Corti, Group Reputation Manager
Telefon +41 41 445 32 77, Fax +41 41 445 31 44
daniela.corti@ch.schindler.com

www.schindleraward.com