Mohamed Fourou: Monteur

Mohamed Fourou hat in Frankreich eine Ausbildung mit Fachrichtung Metallbau absolviert. Seit März 2013 arbeitet er für die Walliser Filiale von Schindler, wo er zurzeit als Monteur und Protokollant tätig ist.

Herr Fourou, wie kam es, dass Sie vor vier Jahren zu Schindler Sion dazugestossen sind?

Damals war ich Aufzugsmonteur bei einer kleinen Firma in Lyon. Da ich mit meiner Familie ins Departement Haute-Savoie umziehen wollte, musste ich mir einen neuen Arbeitgeber suchen. So bewarb ich mich bei Schindler, dem besten Schweizer Unternehmen in der Branche und hatte das Glück, als Monteur eingestellt zu werden.

Seit einigen Monaten sind Sie auch als Protokollant tätig…

Ja, ich absolviere derzeit eine Weiterbildung in dieser Funktion. Die Aufgabe des Protokollanten ist es, einen fertig montierten Lift zu testen – und Nachbesserungen zu verlangen, wenn es nötig ist. Aktuell bin also in zwei Bereichen tätig und belege nebenbei Kurse in Lausanne.

Welche Erfahrungen aus Ihrer beruflichen Laufbahn und welche persönlichen Eigenschaften können Sie bei Schindler besonders gut einsetzen?

In allen Bauberufen, inklusive Metallbau, sind die Qualität der Arbeit und die Sicherheit zentrale Begriffe. So habe ich seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn zwei Werte kennengelernt, die für Schindler sehr bedeutungsvoll sind. Was die persönlichen Eigenschaften betrifft, so haben meine Strenge, meine Zuverlässigkeit und mein guter Teamgeist mir immer viel genützt im Unternehmen. Mein diplomatisches Gespür wird mir sicherlich noch gute Dienste leisten, wenn ich zu 100 Prozent als Protokollant tätig bin.

Was motiviert Sie am meisten bei Ihrer Tätigkeit als Aufzugsmonteur?

Meine wichtigste Motivation ist, dass die Aufzüge, die ich montiere, nicht nur zum Angucken sind. Ich weiss, dass sie von tausenden von Personen benutzt und gebraucht werden.

Aufgrund seiner langen Geschichte wird Schindler als traditioneller Betrieb gesehen – und doch ist das Unternehmen innovativ. Wie empfinden Sie als Insider diese beiden Facetten?

In puncto Know-how und Reputation muss sich Schindler nicht mehr beweisen. Das war es übrigens, was mich reizte, als ich auf Stellensuche war: Ich wusste, dass ich als Mitarbeiter dieses Unternehmens mit erstklassigem Material arbeiten würde. Für einen Familienvater wie mich ist die Arbeitsplatzsicherheit, die ein traditionsreiches Unternehmen bietet, ein wichtiger Faktor. Die Innovation erlebe ich jeden Tag: Schindler lanciert immer wieder neue Aufzugs-Serien. Auch Prozesse werden konstant optimiert, sodass nicht nur die Kunden, sondern auch die Mitarbeitenden zufrieden sind.

Sie sehen also Tradition und Innovation nicht als widersprüchlich…

Ganz im Gegenteil! Beides geht zusammen: Schindler bietet Qualitätsprodukte auf dem neusten Stand der Technik und respektiert Fachwissen und Know-how.

Wie tragen Sie persönlich zu dieser Innovationskultur bei?

Innovation ist ein mentaler Zustand. Wenn immer möglich empfange ich die neuen Entwicklungen im Unternehmen mit offenen Armen, beispielsweise, wenn ich Aufzüge montiere.

Was ist das faszinierendste Projekt, an dem Sie seit Ihrem Einstieg bei Schindler mitgearbeitet haben?

Im Jahr 2014 hatte ich Gelegenheit, am «Montage 2 weeks»- Projekt teilzunehmen, wo es darum ging, innert nur zwei Wochen eine komplette Aufzugsanlage zu ersetzen. Es war eine sehr bereichernde Erfahrung. Am meisten hat mich gefreut, dass unser Team einen Preis gewonnen hat, den wir in Luzern in Empfang nahmen.