Melanie Gisler: Servicetechnikerin

Melanie Gisler, 27, Servicetechnikerin, Lehre zur Elektromonteurin, seit November 2014 bei Schindler

Wie sind Sie zu Schindler gekommen?

Ich arbeitete ursprünglich  als Elektromonteurin. Nach vier Jahren suchte ich nach einer neuen Herausforderung. Der Service-Bereich schien mir spannend – er ermöglicht einen Kundenkontakt und den Zugang zu Menschen. Als ich bei der Stellensuche auf ein Inserat von Schindler stiess, hat mich das gleich angesprochen – also habe ich mich beworben. Es folgten ein Schnuppertag und ein
Gespräch, bevor ich die Zusage hatte und starten konnte.  

In welcher Funktion sind Sie eingestiegen und wie konnten Sie sich seither entwickeln?

Als Quereinsteigerin habe ich das zweimonatige Lift-Camp besucht: Eine Grundausbildung mit Fokus auf Servicetechnik. Während dieser Zeit durfte ich drei Wochen lang einen Kollegen begleiten. Ich konnte ihm bei der Arbeit über die Schultern schauen, von seinem Know-How profitieren und erste Aufgaben übernehmen. Die weitere Zeit konnten wir an Simulatoren unser Geschick trainieren. Seit ich das Zertifikat habe, kann ich selbständig als Servicetechniker arbeiten.

Welche beruflichen Erfahrungen helfen Ihnen hierbei besonders?

Dank meiner Lehre als Elektromonteurin konnte ich bereits elektrische Schemas lesen. Ich war vertraut mit der Messtechnik, Motoren und dem elektrischen Fahrtablauf. Auch ein Teil der Steuerungstechnik war mir bekannt.

Welche persönlichen Eigenschaften kommen Ihrem Job zugute?

Hinsichtlich des Kundenkontakts: Mein freundliches Auftreten. Ich versuche immer, meine Termine einzuhalten und pünktlich zu sein. Ausserdem lasse ich mich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Ich bin zielstrebig, lernfreudig und ehrlich. Und: Ich informiere offen und transparent, was das Problem war oder wo der Defekt lag. Die Kunden schätzen das.

Was motiviert Sie an Ihrem Job besonders?

Der Kundenkontakt. Ausserdem kann ich selbständig arbeiten, mir meine Termine einteilen und entscheiden, wann ich was erledige. Ich spüre ein grosses Vertrauen und schätze die Verantwortung, die ich übernehmen darf.

Was zeichnet die Unternehmenskultur von Schindler besonders aus?

In meinem Team ist die Stimmung gut, wir treffen uns regelmässig vor der Arbeit zum Kaffee, um uns auszutauschen. Unser Chef hat immer ein offenes Ohr, ist präsent und hilft weiter, falls irgendwo ein Problem auftaucht. Ausserdem spüre ich, dass Schindler ein Familienunternehmen ist. Zu Weihnachten gibt es ein kleines Geschenk und einen tollen Weihnachtsanlass für die gesamte Region. Gleichzeitig gefällt mir die strukturierte Organisation des Konzerns. Er ist gesund aufgestellt  – das gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

Wie tragen Sie persönlich zum Erfolg von Schindler bei?

Indem ich jeden Tag mein Bestes gebe! Mein Anspruch ist immer, einen Aufzug wieder funktionstüchtig zu machen. Wenn wir die Kunden zufrieden stellen, hilfsbereit sind und freundlich auftreten, kommen positive Rückmeldungen. So möchte ich den guten Ruf von Schindler unterstreichen bzw. bestätigen.

Wie zeigt Ihnen Ihr Arbeitgeber, dass Sie Teil der Schindler-Familie sind?

Indem ich Kurse besuchen kann und in Qualifikationsgesprächen mehr über mögliche Karriereschritte im Unternehmen erfahre. Gut möglich, dass ich in ein paar Jahren als Feldtrainerin arbeite und Quer- und Neueinsteiger begleite. Derzeit bin ich aber sehr glücklich in meiner Funktion und möchte noch möglichst viel Praxiserfahrung im Alltag sammeln.