The Schindler Award - Think mobility. Rethink architecture.

Der Schindler Award widerspiegelt Schindlers Überzeugung, dass gutes Design naturgemäss auch Zugänglichkeit beinhaltet.
 

Bewusstsein schaffen…

Barrierefreiheit ist nicht nur für Menschen wichtig, deren Mobilität durch eine vorübergehende Verletzung oder permanente Behinderung eingeschränkt ist, sondern auch für Personen, die Kinder oder Waren transportieren sowie Pendlerinnen und Pendler, die sich aufgrund von Planungsschwächen und unzureichender Infrastruktur regelmässig mit Verspätungen konfrontiert sehen.

Mobilität in allen LagenBarrierefreiheit

Schindler ist der Auffassung, dass Architektur und Städteplanung unsere Städte für alle Menschen lebenswert gestalten müssen. Als Beitrag zum "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen" hat sich die Schindler Gruppe im Jahr 2003 entschieden, den Schindler Award auszutragen. Das Feedback war so überwältigend, dass sich Schindler dazu entschlossen hat, den Award alle zwei Jahre durchzuführen. Indem "Access for All" zur primären Aufgabe gemacht wurde, ermutigt Schindler zukünftige Architekten, eine besser designte Welt zu schaffen, in welcher wohlüberlegtes Architekturdesign und intelligente Aufzugstechnologie die verbleibenden Barrieren bezwingen.

…Mobilität verbessern

Beweglichkeit in allen Lagen

Barrierefreie Gestaltung geht jeden Menschen etwas an, denn Barrieren betreffen uns alle – wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise. Ob nun beispielsweise alte Menschen, Menschen mit temporären Verletzungen oder Kleinkinder: jeder verfügt nur über eine bestimmte Bandbreite an Fähigkeiten, um Barrieren zu überwinden.

Deshalb hat sich „design for all“ – das Zentrum für barrierefreie Lebensräume – der hürdenlosen Gestaltung des öffentlichen und privaten Raums verschrieben. „design for all“ zeigt auf, wie eine Planung der Zukunft aussehen kann, die alle Menschen gleichermaßen miteinbezieht. Schindler Österreich unterstützt als Mitglied unter dem Motto „Access for All“ diese Bestrebungen.

www.designforall.at

Barrierefreiheit für alle

Schindler Award 2012

Im Mittelpunkt des Schindler Awards 2012 stand Bern: Die Hauptstadt der Schweiz ist seit 1983 UNESCO Weltkulturerbe. Sie zählt mit nur gerade 13.000 Einwohnerinnen und Einwohner zu den zehn Städten mit der weltweit höchsten Lebensqualität.

Die Altstadt begeistert mit pittoresken Arkaden und Gebäuden, die bis ins frühe 15. Jahrhundert zurückreichen. Das für den Schindler Award 2012 ausgewählte Areal "Schützenmatt" unterscheidet sich deutlich von der Altstadt. Im Nordwesten der Stadt gelegen und nur zwei Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, zeigt die "Schützenmatt" ein ganz anderes Bild von Bern.

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Die Anziehungspunkte des Quartiers, insbesondere das Kunstmuseum und die nahe gelegene Aare, teilen sich den Raum mit einem unansehnlichen Parkplatz, viel befahrenen Strassen und einer mächtigen Eisenbahnbrücke.

Auf dem Areal befinden sich weiter das Kulturzentrum „Reitschule“, wo Rockkonzerte, Filmvorführungen und Theater stattfinden, sowie die städtische Drogenabgabestelle für Heroinsüchtige. Die Teilnehmenden des Schindler Award 2012 hatten die Aufgabe, den öffentlichen Raum in diesem Gebiet besser zu nutzen und innovative Ideen zur Stadterneuerung in ihre Planung einfliessen zu lassen.

Gleichzeitig sollten die Wettbewerbsteilnehmenden die verschiedenen Kultur- und Randgruppen, die sich im Quartier niedergelassen haben, einbeziehen. Das Ziel war einen Masterplan zu erarbeiten, der die Nutzung und Bebauungsdichte des Geländes erhöht und die Qualität sowie die Zugänglichkeit des öffentlichen Raums optimiert.