Neue Aufzugsnorm EN 81-20/50

Schindler setzt die Aufzugsnorm EN 81-20/50:2015 bereits erfolgreich bei allen Produkten um.

Die neuen Aufzugsnormen ÖNORM EN 81-20/50:2015 bringen mehr Sicherheit und höheren Fahrkomfort. Schindler hat diese Vorgaben seit Dezember 2015 umgesetzt, was eine Preiserhöhung bei neuen Aufzügen, Ersatzanlagen und bei Komponenten für den Aufzugsumbau zur Folge hatte.

Europa hat in punkto Sicherheit und Fahrkomfort einen Schritt vorwärts gemacht
und die neuen Aufzugsnormen EN 81-20/50:2015 geschaffen. Aufzüge, die ab 1.
August 2017 in Verkehr gebracht werden, müssen diesem neusten Stand der Technik
entsprechen.


Die Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH hat rechtzeitig agiert und bietet Neu- und Ersatzanlagen sowie Komponenten zu Modernisierungen bestehender Anlagen
nach der neuen Aufzugsnorm an.

Die rechtzeitige Umsetzung der neuen Aufzugsnorm vermeidet somit Probleme bei der Inverkehrbringung betroffener Aufzüge.
Kommt es zu Bauverzögerungen, welche das Inverkehrbringen der Aufzugsanlage bis
zum 31.Juli 2017 unmöglich machen, kann ein nach alter Norm geplanter und
eingebauter Aufzug nicht mehr gesetzeskonform in Verkehr gebracht werden. Dies
kann umständliche und teure Umbauarbeiten an Gebäude und Aufzug zur Folge
haben.

Preiserhöhung / Plus für Fahrgäste und Personal

Schindler hat deshalb die Neu- und Ersatzanlagen und Komponenten für die Modernisierung von bestehenden Anlagen an die neue Aufzugsnorm angepasst. Zusätzliche Sicherheitsanforderungen sowie eine robustere Ausführung der Komponenten machen eine moderate Preiserhöhung erforderlich.


Sie betrifft alle von Schindler angebotenen neuen Aufzüge, Ersatzanlagen und
Komponenten für die Modernisierung bestehender Anlagen.

Die neue Aufzugsnorm bringt in erster Linie mehr Sicherheit für die Fahrgäste
und das Wartungspersonal sowie einen höheren Fahrkomfort. Das sind einige der
wichtigsten Änderungen:

  • Erhöhter Brandschutz: Die Fahrkörbe sind künftig noch resistenter
    gegen Feuer.
  • Manuelle Öffnung der Fahrkorbtür im Notfall: Sie ist nur noch
    möglich, wenn für Fahrgäste keine Absturzgefahr in den Aufzugsschacht
    besteht.
  • Mehr Sicherheit für das Wartungspersonal: Dafür sorgen vergrößerte
    Sicherheitsräume auf dem Fahrkorbdach und in der Schachtgrube, eine
    hellere Schachtbeleuchtung sowie eine Inspektionssteuerung in der Schachtgrube.
  • Stärkere Fahrkorbwände und Türen: Sie sorgen für mehr Sicherheit
    und eine ruhigere Fahrt.
  • Durchgehender Lichtvorhang bei den Zugangstüren: Er verhindert das
    Einklemmen von Fingern im Türbereich.
  • Hellere Fahrkorbbeleuchtung: Sie verringert die Stolpergefahr,
    insbesondere bei Menschen mit verminderter Sehfähigkeit.


Sämtliche Schindler Aufzüge sind somit auf dem neusten Stand der Technik planbar.